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Heimatfest mit dem Spremberger Stadtchor

Das Spremberger Heimatfest begann für den Spremberger Stadtchor des ASF am Samstagmorgen mit dem traditionellen Festumzug zum Heimatfest. Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendensemble des ASF „Die Sternschnuppen“ wurde der Umzug musikalisch von den beiden Chören unterstützt. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, zog gemeinsam mit einer Delegation der Partnerstadt Szprotawa, geführt von Bürgermeister Miroslaw Gasik, der Spremberger Spreenixe, vielen weiteren Spremberger Vereine, der „Trachtenkapelle Spremberg“ und vielen weiteren Akteuren Richtung Marktplatz. Vorbei an vielen Schaulustigen ging es die Leipziger Straße, Dresdener Straße und Lange Straße entlang. So konnten die Zuschauer „Siyahamba“ oder auch „Rock my soul“ von den Chören hören. Mit „Schuld war nur der Bossa Nova“ wurden dann das Publikum und die Bürgermeisterin mit ihrem Gefolge auf dem Marktplatz begrüßt.

Am Nachmittag ging es dann auf dem Georgenberg musikalisch weiter. Im Stadtpark wurde die 20- jährige Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Spremberg und der Stadt Szprotawa gefeiert. Mit einem Programm aus Liedern über die Heimat und Fernweh präsentierte sich der Chor gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendensemble des ASF „Die Sternschnuppen“. Zum ersten Mal sang der Chor das Lied „All mein Glück und Freud“ vor Publikum und sang damit auch in sorbischer Sprache. Das Publikum nahm es wohlwollend auf. Unter der Leitung von Ramona Pietkiewicz durften natürlich die Lieder „Unser Spremberg“, „Lausitzer Land“ und „Singen macht Spaß“ nicht fehlen. Die Delegation aus Szprotawa erfreute sich besonders an den Liedern „To i hola“ und „Tumbalalaika“. Begleitet wurden die Chöre an der Gitarre von Manfred Jank. Der Spremberger Stadtchor bereitet sich nun auf das Chorfestival in Meißen vor, welches am 07.09.19 stattfindet.

 

Diana Jusitz

 

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Von den Mainauen in den Spreewald – Cantemus begrüßt Gastchor in Luckau

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Eibenhof in Bad Saarow erlebte großartiges Konzert

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Am Samstag, den 6. April strömten viele Besucher auf die Halbinsel Eibenhof in Bad Saarow, um ein facettenreiches Konzert zu erleben.

Schnell hatte sich im Ort herumgesprochen, dass die Eigentümerfamilie der Halbinsel dem Männerchor, seinen Chorgästen, den Golden Voices und ihrem Publikum, die Tore für ein wundervolles Erlebnis öffnen würden.

Beeindruckt waren alle von der Akustik der Konzertscheune, der Panoramasicht auf den Scharmützelsee und Gestaltung des Parks. Man erwartete interessante Akzente, für die Ingolf Keppel mit seinem Programm und Leiter beider Chöre gesorgt hatte.

Zunächst waren a capella Frühlingslieder vorangestellt und die Bühne dann an die 8 zauberhaften Sängerinnen des Poppchores freigegeben.

Mit enormen Stimmvolumen überzeugten diese jeden Zuhörer und entfachten große Begeisterung mit den englischsprachigen Gesang.

Beide Chore gemeinsam wagten sich an Evening Rise und wie gewohnt trat der Männerchor mit Daniela Soe mehrmals in Erscheinung, wie bei dem Chorsatz von Wolfgang Tropf The Rose. Im modernen Block des Männergesangs hörten die 200 Zuhörer Titel von Udo Jürgens und Müller- Westernhagen. Reinhard Mey mit- über den Wolken- war eine Neuauflage von den Männern und sorgte für tosenden Applaus. Mit den weiblichen Chorgästen in der Mitte ergab sich ein recht farbenfrohes Klangbild, und der angenehme Eindruck auf eine wesentliche Verjüngung des MC Bad Saarow .Gemeinsam sangen beide Ensembles Seite an Seite und nach einem zweistündigen Konzert forderte das musikbegeisterte Publikum noch den Chor der Priester als besondere Zugabe heraus.

Glücklich über das tolle Ergebnis bleibt nur zu unterstreichen, dass wir den Eigentümern des Eibenhofes und der Familie Grabley für die Auftrittsmöglichkeit herzlich danken möchten und zu betonen, dass sich alle bei Ihnen sehr wohlfühlten.

Frühlingskonzert der jungen Sängerinnen und Sänger

Die Rasselbande und der Kinder- und Jugendchor der Chorgemeinschaft Eichwalde sowie die Musikklasse 7/1 Paul-Dessau-Gesamtschule gestalteten an diesem 07.04.2019 ihr traditionelles Frühlingskonzert vor ausverkauftem Haus. Wieder mit dabei waren auch Schlagzeuger Matthias Lev und der Pianist Klaus Sedl mit eigenen Titeln.

 

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Die elf Rasselbande-Kinder (4-6 Jahre) begannen und zeigten, wie gut sie schon zu zweit mit Mikrophon eine Strophe von „Grün grün grün“ solistisch singen können. Martina und Svenja Büttner mauzten sich sehr unterhaltsam im Katzenduett (Rossini) an.

 

Der 30 Sängerinnen und Sänger des Jugendchores demonstrierten wieder einmal, dass eigentlich fast jeder solistisch auftreten kann. Sie sangen überzeugend ihre Highlights – Halleluja (Cohen), Mary Poppins Medley, Farbenspiel des Winds und das Grease Medley. Besonders erwähnenswert ist auch das Solo von Annika Krusch (Hopelessly…), die mit dem Chor groß geworden ist.

 

Die Sängerinnen und Sänger der Musiklasse 7/1 unter der Leitung von Tanja Schick waren eine Überraschung, denn sie hatten nur 8 Monate Zeit, sich als Klasse und als Klassenchor zu finden. Was zu hören war, überzeugte sehr. 4 Jungen aus dem Jugendchor erreichten 2018 die Aufnahme in diese Klasse. Jakob Zöphel begeisterte mit seinem Klaviertitel „Knigt Moves“, Nick Sedlmaier (Schlagzeug) und Henry Liefke (E-Gitarre) mit ihrem Rocktitel. Damit lernt Nick nun schon das 3. Instrument, mit Saxophon und Klavier stellte er sich schon bei früheren Konzerten vor.

Gemeinsame Lieder aller Teilnehmer erklangen noch einmal zum Abschluss des Konzertes, das Stella und Frank gemeinsam moderierten.

 

Vielen Dank vor allem an Martina Büttner für ihr Engagement insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, denn sie legt damit den Grundstein für das musikalische Interesse am Chorsingen, was sich vor allem beim Zulauf für ihren Chor „GosPop“ zeigt, der stetig wächst und gewiss bald 50 Sängerinnen und Sänger von Jung bis Alt vereinen wird.

Marlis Krägel

 

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10 Jahre Cantus Vitalis – JUBILATE 2019 – FRISCHER WIND!

Vielen Menschen ist das Singen ein unersetzliches Hobby, in vielen Chören wird in Eberswalde gesungen. Einer der jüngeren Chöre begeht dieses Jahr seinen 10. Geburtstag. Die Rede ist vom gemischten Chor Cantus Vitalis e.V. Eberswalde unter der Leitung von Ulrike Jahn. 2009 von Anke Höing gegründet, ist das Ensemble inzwischen auf 40 aktive Sängerinnen und Sänger gewachsen und hat sich in Eberswalde und weit darüber hinaus als Konzertchor etabliert. Menschen aus allen Bereichen singen hier, die junge Ärztin neben dem pensionierten Orgelbauer, die Deutsch- und Musiklehrerin neben der Verwaltungsmitarbeiterin.

 

Für sein Jubiläum hat sich der Chor etwas ganz Spezielles ausgedacht: am 31. August will er einen besonderen Ort mit Musik füllen – das Schiffshebewerk Niederfinow. An drei Orten des Areals wird der Chor nacheinander singen: unter der Kanalüberführung auf dem Weg zur Besuchergalerie, auf dem Fahrgastschiff „Freiherr von Münchhausen II“ während einer Trogfahrt und hinter dem Krafthaus.

 

Viele SängerInnen freuen sich besonders auf die Fahrt mit dem Schiff durch den Trog des Schiffshebewerks und hoffen dabei auf einen schönen Halleffekt, von dem die eigens ausgewählten Stücke profitieren sollen.

 

Für jeden der drei Klangorte hat die Chorleiterin eine andere Stimmung geplant und dazu passende Stücke ausgewählt. Unter der Kanalüberführung wird es vor allem leichtere Unterhaltung geben. „Da sind viele Menschen auf dem Fußweg nach oben und freuen sich hoffentlich im Vorbeigehen am Gesang. Wir wollen zufälligen Gästen Appetit machen, uns noch länger durch den Tag zu begleiten“, sagt Ulrike Jahn. Um die akustischen Möglichkeiten des Bauwerks bei der Durchfahrt mit dem Schiff zu erkunden, erklingen dort vor allem die schwierigeren sphärischen Stücke der Komponistenstars Ola Gjeilo und Eric Whitacre, die mit etwas Hall besser zur Geltung kommen. Oben angekommen wird aber auch das Volkslied „Jetzt fahr'n wir übern See“ nicht fehlen.

 

Ungewöhnliche Ideen bringen ungewöhnliche Herausforderungen mit sich: Um die Statik des Schiffs bei der Durchfahrt durch den Trog nicht zu gefährden, muss der Chor seine gewohnte zweireihige Aufstellung aufgeben und sich auf 8 Reihen zu jeweils 5 Personen verteilen. „Wir werden sehen, wie das funktioniert“, sagt Chorleiterin Ulrike Jahn. „Ein solches Konzertformat ist immer auch ein Experiment, wo wir nicht alles hundertprozentig planen können. Das wird aber auch den Reiz des Tages ausmachen.“

 

Hinter dem Krafthaus wird der Tag ausklingen, nun doch noch einmal mit einer „richtigen“ Konzertsituation. Hier bietet sich die Möglichkeit in konzentrierterer Atmosphäre zuzuhören. Fein arrangierte Volkslieder aus Deutschland, Schweden, Wales und Ungarn wechseln sich mit swingenden Chorklassikern ab, Nina Hagens „Fisch im Wasser“ erklingt genauso wie Rammsteins „Engel“ und die humorvolle Bearbeitung der launischen Forelle von Franz Schubert.

 

Der Konzertgenuss ist kostenfrei (die Überführung und die Besuchergalerie sind mit Eintrittskarte zum Schiffshebewerk zu erreichen).

 

Wer den Chor am 31.8. nicht erleben kann, hat am Tag zuvor dazu Gelegenheit: am 30.8. um 19:00 singt Cantus Vitalis in der evangelischen Kirche in Lichterfelde.

Am 26. Oktober wird es dann im Rahmen von Guten Morgen Eberswalde ein Festkonzert im Paul-Wunderlich-Haus geben.

 

 

30.8.2019:

19:00 JUBILATE! Konzert in der evangelischen Kirche Lichterfelde

 

31.8.2019:

13:00 Wandelkonzert Kanalüberführung

15:00 Klänge vom Schiff (für alle Gäste erlebbar im Umkreis des Schiffshebewerkes sowie von der Besuchergalerie, Mitfahrt auf dem Schiff nicht möglich)

17:00 Konzert hinter dem Kraftwerk

 

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